Kirche von Fiez
Im Dorfkern von Fiez erhebt sich am Rande der Hauptstrasse stolz eine Kirche. Von der mittelalterlichen, dem heiligen Clemens geweihten Kirche ist allerdings nichts erhalten.
Der heutige Bau ist mit 1717 datiert und ersetzte eine Kirche, die bereits ein Jahrhundert zuvor wiederaufgebaut worden war, deren Bauqualität aber zu wünschen übrig liess. Im Archiv findet sich nämlich eine köstliche Notiz, die besagt, dass die Kirche unmittelbar einsturzgefährdet und ein Neubau von Nöten sei, damit der Gottesdienst sicherer und bequemer gefeiert werden könne und das Volk, das täglich Zuwachs erhalte, nicht in den Ruinen ums Leben komme.
Der frühere Chorturm wird zugunsten eines eindrucksvollen Vorhallenturms aufgegeben, der oben an allen Seiten von einem schlichten Rundbogenfenster durchbrochen ist. Abgesehen von der Jahreszahl 1717 findet sich auf dem Bogen über dem Hauptportal folgende Inschrift: «Dies ist das Haus Gottes und das Himmelstor.»
Die Glasmalerei auf dem Mittelfenster illustriert das Thema des guten Hirten Jesus und ist vom Glasmaler François Ribas signiert.













