René Auberjonois
René Auberjonois ist einer bekanntesten Schweizer Maler der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Der erdverbundene Maler René Auberjonois wurde am 18. August 1872 im Kanton Waadt in Montagny-près-Yverdon geboren. Er beginnt zunächst eine Banklehre, die er zugunsten von Geigenstunden am Polytechnikum in Dresden aufgibt.
1895 besucht er Kurse an der Kensington School of Art in London.
Als Schüler von Luc-Olivier Merson wird er in die Kunstakademie von Paris aufgenommen. In der französischen Hauptstadt freundet sich Auberjonois mit Waadtländer Schriftstellern wie Charles-Ferdinand Ramuz und dem Dichter Gustave Roud an.
Seine Malerei erreicht 1948 ihren Höhepunkt, mit einer dunklen Farbpalette und der Darstellung von Stierkampfszenen.
Paradoxerweise findet sein Werk in der Westschweiz keinen grossen Anklang, im Gegensatz zum deutschsprachigen Teil der Schweiz und restlichen Europa (Teilnahme an der Biennale von Venedig 1948 sowie an der Documenta in Kassel 1955).












